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Liebe Patientinnen und Patienten,
nachdem wir von Kollegen viel Gutes über das Programm „Noteless“ gehört haben, wollen wir es in den nächsten Tagen starten.
Wenn Sie einverstanden sind, zeichnet ein Mikrofon das Gespräch zwischen Ihnen und uns im Sprechzimmer (nicht im Rest der Praxis) auf. Im Anschluss fasst eine Software, die künstliche Intelligenz nutzt, das Gespräch zu einem Text zusammen. Dieser ist bereits gegliedert nach Anamnese, Untersuchungsbefund und dem geplanten Vorgehen. Wir kontrollieren den Text, nehmen gegebenenfalls Änderungen vor und geben ihn frei. Anschließend schiebt die Software die einzelnen Anteile an die richtigen Stellen Ihrer Akte bei uns. Das ist schon ein bisschen Zauberei, wie ja die ganze Thematik „Künstliche Intelligenz“. Wir erhoffen uns dadurch detailliertere Befunde, die sich leichter in Arztbriefe für Gebietsärzte umwandeln lassen, und insgesamt eine Entlastung von Verwaltungsarbeit.
Es gibt mehrere Anbieter, aber wir haben uns für Noteless entschieden, weil der Datenschutz dort besonders überzeugend ist: Noteless bewahrt das verschriftlichte Ergebnis nur 24 Stunden in der Cloud auf und löscht dann alle Daten. Die Tonspur selbst wird überhaupt nicht „aufbewahrt“. Bei anderen Anbietern wäre die Tonspur oder das verschriftlichte Gespräch deutlich länger in den Rechenzentren der Cloud abgespeichert. Selbstverständlich ist das Programm datenschutzkonform. Es wurde in Norwegen entwickelt und wird dort sowie in Dänemark bereits seit Jahren sehr häufig genutzt.
Sollten Sie mit diesem auch für uns neuen Vorgehen nicht einverstanden sein, so sagen Sie uns das bitte. Wir versuchen auch immer zu fragen, aber neue Gewohnheiten sind ja manchmal schwer einzustudieren!
Mit freundlichen Grüßen
Anne-Marie & Frank Stüven, Andrea Lutter |